Gasnebel

Instrument
Meade ACF 16 Zoll f/10
Kamera
ToupTec SkyEye24, Farbkamera
Belichtungszeit
280 x1min
Besonderheiten
Gute Durchsicht und sehr gute Luftruhe, Bearbeitung mit APP und PixInsight, RC-Tools
NGC 6914 ist ein Reflexionsnebel im Sternbild Schwan, hier im Bild ganz links. In der Mitte VdB132, LBN 274 und rechts VdB131. Die Staubpartikel reflektieren das blaue Licht dieser eingebetteten Cygnus-OB2-Sterne, was zu den blauen Bereichen führt. Das rote Leuchten stammt von Wasserstoff, der durch die ultraviolette Strahlung massereicher, junger Sterne in der Cygnus OB2-Assoziation ionisiert wird. Wenn die ionisierten Protonen und Elektronen rekombinieren, entsteht das charakteristische rote Licht. Vor dem hellen, farbigen Hintergrund zeichnen sich auch dunkle Silhouetten von Staubwolken ab. Rechts oben im Bild befindet sich ein Stern, der wie von einer Flamme umgeben zu sein scheint - V1515Cyg. Der Stern zählt zu den FU-Orionis Objekten: FU-Orionis-Sterne oder FUORs sind eruptiv veränderliche Vorhauptreihensterne mit einem Helligkeitsanstieg von mehr als 5 mag innerhalb von einigen hundert Tagen und einem Abstieg zur Ruhehelligkeit innerhalb von Jahrzehnten.

NGC7822 LDN1270 Juli/August 2019

Instrument
CDK20 Hans-Haffner-Sternwarte, FKG-Gymnasium
Kamera
Moravian mit CCD KAF-16803 Sensor
Belichtungszeit
470min LRVB mit photometrischen Filtern
Besonderheiten
Gutes Seeing bei den Aufnahmen, Aufnahme durch FKG Schüler, Bearbeitung Ralf Mündlein, APP, PixInsight, RC-Tools,
LDN1270 ist Teil der größeren Region CED214 im Cepheus. NGC7822 hilft sicherlich mehr und bei Nennung „Kosmisches Fragezeichen“ ist wohl klar, wo wir uns am Himmel befinden. Auffällig sind die „elephant trunks“, ähnlich der bekannten Säulen der Schöpfung in M16. Beim Betrachten der Ausrichtung dieser Säulen ist mir die sofort aufgefallen, dass die Ursache eine Richtung hat und diese im Sternhaufen ( Berkely 59) oben im Bild zu finden sein muss. Allerdings brachte mich die Suche nach der Quelle auf die Hauptursache, dem heißen Stern BD+66 1673, der hier knapp außerhalb des oberen Bildrandes liegt. Die Leuchtkraft dieses Stern ist ca. 100000x heller als unsere Sonne! Das entspricht mehr als 12 Größenklassen in Magnituden ausgedrückt.

M78 und NGC 2071 Februar/März 2017

Instrument
Astrokamera 250/1400 Eigenbausystem mit 2 Meniskuslinsen 10" Eingangsseitig und einer Korrektorlinse im Auszug
Kamera
Moravian G3 16200
Belichtungszeit
L 255min 1x1, R 95min, G 55min, B 105min in 2x2, Total 510min
Besonderheiten
Remote aufgenommen in Fregenal, Neubearbeitung vom 05.08.2025 mit APP und PixInsight
Messier 78, ein Reflexionsnebel im Sternbild Orion. Der Nebel steht in Deutschland relativ tief am Himmel weshalb das Objekt schwierig zu belichten ist. Am Aufnahmeort in Fregenal de la Sierra mit 38Grad Nord steht das Objekt gut 12Grad höher als bei mir an der Sternwarte.

NGC 7023 Irisnebel 2020 April

Instrument
CDK20 Hans-Haffner-Sternwarte, FKG-Gymnasium
Kamera
Moravian mit CCD KAF-16803 Sensor
Belichtungszeit
420min RVB mit photometrischen Filtern
Besonderheiten
APP, PixInsight, RC-Tools, Aufnahme durch Schüler, Bearbeitung Ralf Mündlein
Der Name Irisnebel leitet sich von der Vorstellung einer blau blühenden Schwertlilie (Iris) ab. NGC 7023 befindet sich im Sternbild Kepheus und ist ca. 1300 Lichtjahre von uns entfernt. Die Ausdehung beträgt etwa 6 Lichtjahre. Er ist ein Reflektionsnebel, der von dem Stern HD 200775 beleuchtet wird. Das ist der helle Stern im Zentrum des Nebels. Der Nebel selbst ist als LBN 487 katalogisiert, während NGC 7023 den darin enthaltenen offenen Sternhaufen bezeichnet. Durch die äußeren Nebelbereiche leuchten einige Hintergrundgalaxien hindurch, so dass die Dichte des Nebels relativ gering sein muss.
Instrument
CDK20 Hans-Haffner-Sternwarte, FKG-Gymnasium
Kamera
Moravian mit CCD KAF-16803 Sensor
Belichtungszeit
540min RVB mit photometrischen Filtern
Besonderheiten
APP, PixInsight, RC-Tools, Aufnahme durch Schüler, Bearbeitung Ralf Mündlein
Messier 1, auch bekannt als der Krebsnebel, ist ein Supernovaüberrest und ein Pulsarwindnebel im Sternbild Stier. Er ist das erste astronomische Objekt, das mit einer historischen Supernovaexplosion ( Im Jahr 1054) in Verbindung gebracht wurde. Der Nebel wurde 1758 von Charles Messier entdeckt und als erstes Objekt in seinen Katalog aufgenommen, daher die Bezeichnung M1. Der Name Krebsnebel stammt von Lord Rosse, der mit viel Fantasie eine Zeichnung um 1842 anfertigte, die jedoch in der Struktur sehr stark von heutigen Aufnahmen abweicht. Der Crab Pulsar ist ein Neutronenstern von nur etwa 30km Durchmesser, der sich 30,2 mal pro Sekunde dreht. Er strahlt mit hoher Energie Impulse in der verschiedenen Wellenbereichen aus. Der Krebsnebel lässt sich in seiner Ausdehnung und auch in Veränderungen der Filamente in der Nähe des Pulsars von gut ausgestatteten Amateuren über Jahre hinweg dokumentieren.

IC5146 - Kokon Nebel 2020 April -Mai

Instrument
CDK20 Hans-Haffner-Sternwarte, FKG-Gymnasium
Kamera
Moravian mit CCD KAF-16803 Sensor
Belichtungszeit
540min RHalphaGB mit photometrischen Filtern
Besonderheiten
APP, PixInsight, RC-Tools, Aufnahme durch Schüler, Bearbeitung Ralf Mündlein
Der Kokon Nebel liegt eingebettet in einer großen Molekülwolke im Sternbild Schwan. Die rosane Farbe des Nebels ist typisch als Mischfarbe vom atomaren Wasserstoff zu verstehen. (H-II-Gebiete) Durch die energiereiche Strahlung im UV-Licht von jungen und sehr heißen Sternen entstehen durch Ionisation und anschließender Rekombination in den H-II Regionen typische Emissionslinien, die Ihr Licht in definierten Wellenlängen aussenden. Dagegen sind die blauen Reflektionsnebel reflektiertes Sternenlicht. Hier reicht die Energie der Strahlung nicht aus, um die Nebelbereiche zu ionisieren. Die umgebenden Molekülwolken beinhalten Wasserstoff in molekularer Form (HI) und Staub. Diese Wolken wirken absorbierend und dunkeln das Licht dahinter liegender Objekte ab oder blenden es völlig aus. So entstehen Dunkelnebel, die hier auch zu finden sind. Alle drei Objekttypen bildlich darzustellen ist die Herausforderung bei diesem Objekt und macht es interessant.
Instrument
Meade ACF 16 Zoll f/10
Kamera
ToupTec SkyEye24, Farbkamera
Belichtungszeit
171x1min
Besonderheiten
Gute Durchsicht, Der Gürtelstern Alnitak strahlt von links ins Bild, Bearbeitung mit APP und PixInsight
Der Pferdekopfnebel gehört sicherlich zu den Paradeobjekten des Winterhimmels. Um mit langer Brennweite feine Details darstellen zu können, brauchte es eine Nacht mit guter Durchsicht und gutem Seeing. Durch den niedrigen Stand des Objektes sind nur wenige Nächte dafür geeignet. Wenn die Bedingungen jedoch gut sind, zeigt auch der Reflexionsnebel NGC2023 links unten im Bild feine Strukturen.
Instrument
Astro-Optik-Manufaktur Apo FLT135 mit AP Quad Reducer 0,72x
Kamera
Kamera SkyEye24AC, Vollformat Farb CMOS
Belichtungszeit
80 x 90s = 2h Belichtungszeit
Besonderheiten
Kein Autoguiding, Kein Flat, Keine Darks, Software APP + PixInsight, Neubearbeitung der Daten am 4.1.2024
Der Cirrusnebel ist bereits in einem Großfernglas ein lohnendes, visuelles Objekt. Für das Auge sind die blaugrünen Anteile nachts besser zu erkennen, weil unser Augen in der Nacht sehr unempfindlich für rotes Licht sind. Der Nebel ist ein Paradebeisspiel für die die Anwendung von Nebelfiltern, die den Kontrast visuell erhöhen. Diese Aufnahme ist ohne Nebelfilter entstanden und zeigt das RGB Spektrum. Bei genauem Hinsehen können auch sehr schwache Nebelbereiche auf dem Bild erkannt werden. Rechts im Bild ist westliche Teil des Nebels zu sehen, der östliche Teil ist außerhalb des Gesichtsfeldes. Auffallend ist der Staubanteil in der rechten Bildhälfte. Interessant ist die Ursache für das Leuchen dieses Nebels. Üblicherweise bedarf es eines oder mehrer heller Sterne, die energiereiches UV Licht aussehen. Hier sind es jedoch sogenannte Schockfronten von einer Supernovae Explosion, die das Gas anheizen und zum Ionisieren bringen. Die ursächliche Supernovae konnte aber noch nicht gefunden werden.
Instrument
AOM FLT135 Apo + AstroPhysics Quad Reducer 0,72x bei 779mm Systembrennweite
Kamera
ToupTek SkyEye24AC
Belichtungszeit
555 Aufnahmen x 1min = 9,25h Belichtungszeit
Besonderheiten
Belichtung mit NINA und CCD Inspector, Bearbeitet mit APP und PixInsight
Das Bild wurde als AdW 46. Woche 2023 besprochen. Die hier gezeige neue Bildversion ist eine Überarbeitung mit PixInsight. Norden liegt in etwa oben, Osten entsprechend links bei einem Bildfeld von 159' x 105'. Sämtliche helleren blauen Sterne im AdW gehören der Assoziation Cepheus OB3 an (kurz Cep OB3). Ihr Alter beträgt 2 bis 5 Millionen Jahre. Astronomisch gesehen ist das sehr jung. Die Entfernung wurde schon 1959 von A. Blaauw, W.A. Hiltner und H.L. Johnson im Astrophysical Journal 130 zu 725 pc angegeben (2365 Lichtjahre). In der Bildmitte steht der orange leuchtende Stern HD 216945 mit einer V-Helligkeit von 6,53 mag. Er ist nach GAIA-Parallaxenmessungen nur 1115 Lichtjahre entfernt, befindet sich demnach weit im Vordergrund. Als alter Roter Riese kann er auch von vornherein nicht der jungen Assoziation angehören. Ein wenig oberhalb von HD 216945 liegt Sh2-155 (= LBN 529), hier sogar überstrahlend hell. Die HII-Region hat die Gestalt einer Sichel, welche die Dunkelwolke Dobashi 3420 als Kopf der Höhle umfasst, nach der Sh2-155 den Namen „Höhlennebel“ erhielt. Dobashi 3420 wird hier gar nicht so recht als Dunkelwolke erkannt, was an der kräftigen Belichtung liegt. Dobashi 3420 ist eingebettet in die Molekülwolke Cepheus B, die wiederum Teil einer noch ausgedehnteren Molekülwolke ist, welche sich über die Dunkelwolken Dobashi 3436, 3442 und 3454 weiter nach Osten erstreckt. Was ist jetzt über Sh2-155 zu sagen? Das Zusatzbild 2 zeigt die Nebelsituation weniger kräftig belichtet, so wie sie der Himmelsatlas Aladin als DSS-Version wiedergibt. Man erkennt sofort, dass Sh2-155 nichts anderes darstellt als den hell ionisierten, leuchtenden Rand der Molekülwolke Cepheus B, die mit der Staubwolke Dobashi 3420 durchsetzt ist. Ionisierender Stern für diesen "bright rim" (hellen Rand) ist HD 217086, ein junger heißer Hauptreihenstern des Spektraltyps O7. Er sorgt dafür, dass der "dicke Kohlensack" links von ihm an seiner Flanke hell in Hα leuchtet. Folglich ist das Dunkelgebiet, welches östlich von Sh2-155 umschlossen wird, keine leere Höhle, sondern eine mit Staub prall gefüllte Dunkelwolke. Der Stern HD 217061 vom Spektraltyp B5 steht ebenfalls an der Wolkenflanke, beleuchtet sie aber nur und trägt zur Ionisierung nichts bei. Sh2-155 weist in seinem gesamten Bereich zahlreiche sehr junge Sterne auf - hier läuft Sternentstehung unmittelbar ab. Näheres dazu: Huang Y.-F. et al. (2014): Investigation of star formation toward the Sharpless 155 H II region; Research in Astron. & Astrophys. 14, article id. 1269-1278. Zum östlichen Bildrand (und wieder zum Zusatzbild 1): Südlich der Dunkelwolke Dobashi 3454 steht der Stern HD 218229. Und 6' südlich davon erkennt man einen kleinen Reflexionsnebel, der jedoch in keinem Katalog gelistet ist. In seinem Zentrum steckt ein 10,3 mag heller Stern mit der Bezeichnung MHα 217-18. Dieser hat den Spektraltyp B5, ist also blau und hat genügend Energie, um das Nebelchen zu illuminieren. Mit einer GAIA-Distanz von 840 pc gehört er zu Cep OB3. Es handelt sich um einen Emissionslinienstern des Typs Herbig Ae, der seiner Hα-Absorptionslinie überlagert auch eine deutliche Hα-Emission aufweist. Er selbst hat wahrscheinlich das Material ausgestoßen, welches nun den Reflexionsnebel bildet. Wieder zum Stern HD 216945 in der Bildmitte. Etwa 16' westlich liegen die beiden sehr markanten Dunkelwolken Dobashi 3406 und 3410 in Nordsüdrichtung übereinander. Am Nordrand von Dobashi 3410 verbirgt sich der 4' große, aber lockere offene Sternhaufen [FSR2007] 0406, der nur durch infrarote Wellenlängen sichtbar gemacht werden kann. Im Inneren fallen zwei Sterne ins Auge: HD 216629, der Veränderliche IL Cep, ein Herbig Ae/Be-Stern von 9,4 mag und Spektraltyp B3. Dann der zweite: HD 216658, ein 8,9 mag heller B3-Stern. Beide liefern nicht genügend UV-Energie, um den Nebel in eine HII-Region zu verwandeln. Der Reflexionsnebel misst hier im AdW 9' an Winkeldurchmesser. Von hier aus 20' nach Osten: Dort entdeckt man einen rötlichen irregulären Nebel. Es ist aber keine HII-Region, sondern ein "Getümmel" von Herbig-Haro-Objekten. Die Katalognummern reichen von HH 168A bis HH 168H. Herbig-Haro-Objekte zeigen immer an, dass aktive Sternentstehung abläuft. Die jungen Sterne schleudern Gas aus, welches mit umgebendem Staub kollidiert. Von hier aus rund 10' nach Ostsüdost findet man einen kleinen Reflexionsnebel mit der Katalognummer GN 22.55.2 um den 11,4 mag hellen Stern TYC 4282-861-1.
Instrument
Astro-Optik-Manufaktur FLT 135 plus AP Quad Redcuer 0,72x
Kamera
ToupTec Vollformat Farbkamera mit Sony IMX410 Sensor
Belichtungszeit
302min mit subs a 60s
Besonderheiten
Kalte Nächte um die minus 8°C, gutes Seeing, kein Autoguding, Bearbeitung mit APP, GraXpert undPixInsight
IC434 Region mit NGC 2024 Flammennebel. Im Bildfeld sind auch einige kleine Galaxien zu entdecken. Was mir zum ersten Mal aufgefallen ist, dass den Stern Sigma Orion nicht ein blaues, strukturloses „Halo“ umgibt, sondern von einem zarten, strukturierten Reflexionsnebel einghüllt ist. Eine Galaxie scheint dort aus dem Hintergrund durch den zarten Reflexionsnebel. Eine der schönsten Himmelsregionen nach meinem Geschmack! Es braucht Wetterglück zwei Nächte am Stück nutzen zu können, dazu mit Schneeloser Landschaft wie in diesem Januar. Schnee und Weihnachtsbeleuchtung hellen ansonsten den Hintergrund auf und erschweren Aufnahmen in der gezeigten Qualität
Instrument
Astro-Optik-Manufaktur FLT 135 plus AP Quad Redcuer 0,72x
Kamera
Astro-Optik-Manufaktur FLT 135 plus AP Quad Redcuer 0,72x
Belichtungszeit
180min mit subs a 60s
Besonderheiten
feucht, später trockener, Minus 6 Grad, kein Autogudiung, Software APP und PixInsight
M78 und Umgebung zeigt eingebettet viele Herbig-Haro-Objekte. Insgesamt sind 17 davon bekannt. Gehäuft erscheinen die rötlichen Nebel in der Dunkelwolke LDN1630 und werden HH 22 und HH 24 bezeichnet. Der veränderliche McNeils Nebel ist auf dieser Aufnahme nicht zu sehen. Der blaugrüne kleine Nebel oberhalb von M78 ist Bernes 100.

IC5146 12.9 und 13.9.2018

Instrument
ASL 180/900 und TS Photoline 72
Kamera
G2-8300FW und Canon 1000Da
Belichtungszeit
L 146min und RGB 63x2min
Besonderheiten
Schlechte Bedingungen mit herannahenden Wolken
IC 5146, auch Kokon-Nebel benannt im Sternbild Schwan. Die Dunkelwolke ist gut erkennbar, die als Barnhard 168 bezeichnet wird. Belichtet und Bearbeitet durch Pater Christoph/Klostersternwarte
Instrument
Astro-Optik-Manufaktur FLT 135 plus AP Quad Redcuer 0,72x
Kamera
ToupTec Vollformat Farbkamera mit Sony IMX410 Sensor
Belichtungszeit
150min
Besonderheiten
sehr windig, Minus 10Grad, gute Durchsicht, kein Autoguiding
Die M42 Region zeigt unten links weniger bekannte kleine Nebel. Zum Beispiel NGC1999, der Schlüssellochnebel. Der Kern von M42 ist bereits bei 60s subs ausgebrannt und benötigt für eine detailierte Darstellung kürzere Belichtungszeiten. M42 wurde hier bereits mit gleicher Aufnahmeoptik gezeigt, jedoch mit ungekühlter DSLR und ohne den Möglichkeiten der aktuellen Bildbearbeitungsprogramme.

Schmetterlingsnebel IC 1318, NGC 6910, LDN 889 belichtet am 18, 20 und 21.8.2023

Instrument
Astro-Optik-Manufaktur FLT 135 + Astrophysics Quad Reducer 0,72x bei 779mm
Kamera
Kamera ToupTekSkyEye Farbkamera mit IMX410 Sensor, Pixelgröße 5,94ym
Belichtungszeit
361x1min subs in Summe 6 Stunden Belichtungszeit
Besonderheiten
Belichtet via NINA, Bearbeitet mit APP und PixInsight
Hier zum Vergleich eine Neubearbeitung mit PixInsight. Dieses Programm nutzt die Farbkalbrierung SPCC, welche die Farben anhand von wissenschaftlichen Messung der Gaia Mision angleicht. Durch besondere Tools wird zudem der Kontrast im Bild erhöht. Die neue Bearbeitung soll den Einfluss der Bildbearbeitung im Vergleich zur Version mit APP deutlich machen.

Schmetterlingsnebel IC 1318, NGC 6910, LDN 889 belichtet am 18, 20 und 21.8.2023

Instrument
Teleskop Astro-Optik-Manufaktur FLT 135 + Astrophysics Quad Reducer 0,72x bei 779mm
Kamera
Kamera ToupTekSkyEye Farbkamera mit IMX410 Sensor, Pixelgröße 5,94ym
Belichtungszeit
361x1min subs in Summe 6 Stunden Belichtungszeit
Besonderheiten
Durchschnittliche Durchsicht, gute Luftruhe, sehr warme Nächte, Belichtet via NINA, Bearbeitet mit APP und DeNoise Al
Für das vorliegende Bild wurde der Stern Sadr ( Gamma Cygni) nach rechts verschoben um den Schmetterlingsnebel IC 1318 möglichst Bildfüllend belichten zu können. Der Stern Sadr steht räumlich einige hundert Lichtjahre vor dem Nebelkomplex. Die Dunkelwolke LDN 889 teilt IC 1318 diagonal, und ist in Teilen nicht so dunkel wie der Name es verspricht. Über Sadr ist der Sternhaufen NGC 6910 platziert.

Barnhard 142-3; Barnhard´s "E" 03.8 bis 04.08.2022

Instrument
2 x CF 90/540 + Reducer 0,8x = 90mm f/4,8
Kamera
EOS 6D mit IDAS NGS1 Filter und Canon 6Da mit IDAS LPS-P3.
Belichtungszeit
2 x 65 x 2min subs = 260min
Besonderheiten
Links unten im Bild sind Bögen zu erkennen, die Reflektionen des hellen Sterns Atair sind, der außerhalb des Bildes steht
Barnard 142-3 ist ein Dunkelnebel im Sternbild Adler, auch bekannt als Barnhards "E". Mit etwas Phantasie können auch andere Assoziationen aus der Tierwelt gesehen werden. Barnhard hat 182 dunkle Markierungen am Himmel zu Beginn des 20ten Jahrhundert katalogisiert. Mit heutigen digitalen Kameras lassen sich auch größere schwache Staubwolken bzw. molekulares Gas darstellen, welche das Licht absorbieren und somit als Dunkelwolken erscheinen.

NGC 2244 28.02. und 3.3.2022

Instrument
AOM Fluorit Apo FLT 135/1080 mit TS Reducer 0,8x, IDAS LPS P3 Filter
Kamera
QHY 268C
Belichtungszeit
210min in Datenkombination aus beiden Nächten
Besonderheiten
Bildgewinnung Detlef Reichardt in urbaner Umgebung, Endbearbeitung Ralf Mündlein, APP Software
NGC 2244 im Zentrum des Rosettennebels als Close-up Darstellung. Man geht davon aus, dass dieser Sternhaufen nur 5 Millionen Jahre alt ist. Der hellste Stern in diesem Haufen mit der Spektralklasse O5V ist ca. 450000x heller als unsere Sonne und bis zu 60x Massereicher!
Instrument
AOM Fluorit Apo FLT 135 mit TS 0,8x Reducer, IDAS LPS P3 Filter
Kamera
QHY 268C
Belichtungszeit
122min a 120s subs
Besonderheiten
Datengewinnung durch Detelf Reichardt unter urbanen Bedingungen, Endbearbeitung Ralf Mündlein, APP Software
Der offene Sternhaufen NGC 2244 bringt den umgebenden Nebel zum Leuchten, der wegen seiner markanten Form als "Rosettennebel" bekannt ist.
Instrument
TS 90/540 mit Reducer bei f/4,8 und IDAS NGS1 Filter
Kamera
unmodifizierte Canon 6D
Belichtungszeit
108 x 90s = 162min
Besonderheiten
Gute Bedingungen, "walking noise" sichtbar
Der Mövennebel oder IC2177 befindet sich im südlichen Bereich des Sternbildes Einhorn. Mit ca. -10° Deklination lohnt sich das tiefstehende Objekt nur bei guten Bedingungen, wie es am 02.03.2021 der Fall war. Die große HII Region umfasst auch blaue Reflexionsnebel, welche relativ schwach sind. Der Kopf der Möve wird von einem einzigen Stern mit harter UV Strahlung bestrahlt und löst in der Folge charakteristische Leuchteffekte aus. Das Objekt ist deutlich größer als der bekannte Orionnebel, sowohl scheinbar als auch in der realen Ausdehnung.
Instrument
FLT 135 + Sharpstar Reducer 0,75
Kamera
unmodifizierte Canon 6D
Belichtungszeit
65 x 90s = 97,5min
Besonderheiten
Auf Balkon belichtet, ohne Auotguiding mit GM 1000 HPS, Bearbeitet mit APP
Der große Orionnebel ist eines der am häufig fotografiertesten Himmelsobjekte. Seine Reichhaltigkeit und Helligkeit bietet immer wieder aufs Neue die Gelegenheit um die persönliche Astroausrüstung daran zu probieren. Das Gesichtsfeld der um 90° gedrehten Canon 6 D erreicht hier bei den 810 mm Brennweite auch die äußeren Bereiche. Ganz unten im Bild bedindet sich der beschnitte Schlüssellochnebel NGC 1999. In der Bildperspektive wird die Entstehung der jungen Sterne mit den Reflexionsnebeln aus den umgebenden Staubgebieten bildlich klar erkennbar.

Herznebel IC 1805 Nov. 2018

Instrument
ASL 180/900 mit 700mm Brennweite durch Reducer
Kamera
Canon 6Da
Belichtungszeit
214min
Besonderheiten
ohne Guiding, Neubearbeitung mit Astro-Pixel-Prozessor Software, Diese Version zeigt gegenüber dem DeepSky Stacker verbesserte Details und Kontrast
An der Klostersternwarte hat Pater Christoph dieses Bild gewonnen. Um das Umfeld bei 700mm Brennweite einzufangen wurde mit der Vollformat Canon 6Da gearbeitet. Das Bild zeigt IC 1805 und NGC 896 ( rechts im Bild )

NGC1333 Nov 2018

Instrument
ASL 180/900 mit 700mm Brennweite durch Reducer und TS72 für Farbframes
Kamera
G2-8300FW und Canon 6Da
Belichtungszeit
L 300min RGB 430 min
Besonderheiten
Es wurde über mehrere Nächte belichtet. Technische Probleme bei der G2Kamera erzeugten einigen Ausschuss, so dass die Lumminanzbelichtung beschränkt war.
Noch eine Aufnahme gewonnen an der Klostersternwarte von Pater Christoph. Die Dunkelnebel sind sehr schwach und erfordern neben langer Belichtungszeit insbesondere dunklen Himmel. Der Himmel vor Ort ist jedoch schon aufgehellt, so dass dieses Objekt zu den schwierigen Vorhaben zählt. Dieses Sternentstehungsgebiet bietet mit seinem blauen Reflexionsnebel und den im Kontrast stehenden tiefroten Herbig-Haro Objekten ein buntes Schauspiel .
Instrument
ASL 180/900 mit Vixen HD Reducer auf f/4; Sechslinsiger Apochromat von Astro-Optik-Manufaktur
Kamera
unmodifizierte Canon 6D
Belichtungszeit
75min
Besonderheiten
Takahashi JPZ Montierung auf der Terrasse; kein Guiding bei 1min frames
Dieses beliebte Fotomotiv im Sternbild Orion wird jeder Astrofotograf immer wieder fotografieren um neue Techniken und Bearbeitungen auszuprobieren. Hier sind dies die ersten Testbilder mit unserem Refraktor ASL 180, zusätzlich Vixen HD Reducer und Canon 6D Kamera. Es wurde auf der Terrasse aufgebaut und in einer Nacht sollte das Bild im Rahmen des möglichen Zeitfensters belichtet werden. In Folge dessen wurde auch der Reducer eingesetzt um trotz vergleichsweiser kurzer Belichtungszeit ein brauchbares Ergebnis einzufangen. Nachteilig wirkte sich die Mischung aus Vignettierung verursacht durch das 6D Gehäuse und zusätzlich durch den Reducer aus. Mit einer unmodifizierten Canon 6D lassen sich dennoch große Felder mit moderaten Belichtungszeiten fotografieren. Der schnelle Download der Bilder und die Bayermatrix erlauben unkompliziertes Arbeiten in der Nacht. Endbearbeitung durch Pater Christoph mit Photoshop
Instrument
ASL 180/900 mit Vixen HD Reducer auf f/4; Sechslinsiger Apochromat von Astro-Optik-Manufaktur
Kamera
unmodifizierte Canon 6D
Belichtungszeit
60min
Besonderheiten
Takahashi JPZ Montierung auf der Terrasse; kein Guiding bei 1min frames, IDAS Filter
Der Rosettennebel profitiert bei dieser Canon 6D Aufnahme in der Darstellung der Nebeldetails, leidet anderseits durch entstehende Halos an den Sternen. Die Belichtungszeit betrug nur eine Stunde a 1min subframes und wurde ohne Guiding sich selbst überlassend gewonnen. Es wurde während der Aufnahme nicht nachfokussiert. Der ASL 180/900 zeigt sich fokusstabil durch das integrierte Ausgleichsystem im Tubus. Endbearbeitung durch Pater Christoph mit Photoshop

vdb126 und LBN143 Oktober 2017

Instrument
Astro-Kamera 250/1400
Kamera
Moravian G3 16200
Belichtungszeit
52x5min L 2x2 und RGB in 2x2 18x5min, 19x5min, 20x5min, total 9h 5min
Besonderheiten
Remote gewonnen, e-eye Spanien, schlechtes Seeing
Die zwei blauen Nebel vdb126 und LBN143 sind eingebettet in Dunkelnebel und vom Sternenmeer umgeben. Der "nasenförmige" Dunkelnebel ist tatsächlich so dunkel wie Er hier im Bild erscheint. Endbearbeitung durch Pater Christoph mit Photoshop
Instrument
"ADA" "- 2 Linser 130/1200 mit AP Reducer CCD67 auf ca. 900mm Brennweite
Kamera
QSI583wsg
Belichtungszeit
L 19 x500s, R + B je 5x500s, G 4x500s, Total 4,6h
Besonderheiten
Optik war Vorserienmodell mit NSL-5 statt dem aktuell verwendeten NZK-7 mit verbesserter Farbkorrektur. Die aspährische Optik liefert ein ebenes Bildfeld.
In der Nacht vom 24.8 und 25.8 wollte ich endlich den ADA 130/1200 fotografisch ausprobieren. Dazu fand ein Astro-Physics Reducer Verwendung um die Brennweite auf etwa 900mm zu reduzieren bei gleichzeitiger Erhöhung der Lichtstärke. Die Optik ist vorrangig für die visuelle Beobachtung gebaut und die Farbkorrektur erstreckt sich nicht ins tiefe Blau wo der Mensch kaum noch wahrnimmt, der CCD Chip dagegen schon.

NGC 7635 Bubble Nebel September 2016

Instrument
Astro-Kamera 250/1400
Kamera
Moravian G3 16200
Belichtungszeit
22x5min L 1x1 und RGB in 1x1 je 40 min
Besonderheiten
Remote gewonnen, e-eye Spanien
Der bekannte Bubble Nebel erscheint hier im weiteren Umfeld. Unten links schließt sich der Sternhaufen M52 an.

M17 16.07.2015

Instrument
Skywatcher Esprit 120/840 mit Ebnungslinse
Kamera
QSI 583wsg
Belichtungszeit
5min subframes LRGB 60-25-20-20min
Besonderheiten
Objekt hat nur geringe Höhe über dem Horzont; Bildgewinnung Ralf Mündlein, Bildbearbeitung Pater Christoph
M17, Omega oder auch Schwanennebel genannt erscheint in der Ausdehnung viel gößer als von der visuellen Beobachtung vermutet. Er erscheint insgesamt in einen zarten Halo eingehüllt zu sein. Bei der vorliegenden Bearbeitung wurden die Einzelframes mit "Summe" addiert. Deswegen wurden drei Asteroiden als Punktlinie sichtbar, mit "Median" würden diese Punkte einfach verschwinden. Bernd Häusler ermittelte die Asteroiden (5415) Lyanzuridi mit 17,1mag und (42793) 1999 BN 5 mit 16,9mag. Dieses Objekt wurde erst 1999 vom Graslands Obervatory in Tucson entdeckt. Im Bild ganz unten rechts leicht zu finden.

NGC 281 25 27.9.2011

Instrument
Pentax 125 SDP
Kamera
QSI 583wsg
Belichtungszeit
10min subframes LRGB 350 -180 -100-120min Gesamtbelichtungszeit 12,5h
Besonderheiten
Bildgewinnung Ralf Mündlein Bildbearbeitung Siggi Kohlert, Pater Christoph
NGC 281, auch unter Pac-Man-Nebel geläufig, ist ein Emissionsnebel im Sternbild Kassiopeia. Ein Mehrfachsystem ist die Energiequelle die den Nebel zum Leuchten bringt in dem vermutlich Sterne in der Entstehung sind. Durch die lange Belichtungszeit und entsprechender Bearbeitung konnten die ganz schwachen Außenbereiche sichtbar gemacht werden die den bekannten Nebel umgeben. Das Bildergebnis ist bisher die längste investierte Belichtungszeit die ich durchgeführt habe.

NGC6888 Juni, Juli und September 2011

Instrument
Astrokamera 250/1400
Kamera
Canon 40Da
Belichtungszeit
850min
Besonderheiten
Bildgewinnung und Bildbearbeitung ausschließlich durch Siggi Kohlert, Bildrechte bei Siggi Kohlert
Crescentnebel im Schwan. Die Aufnahme entstand mit dem Ziel den OIII Saum um den Nebel mit DSLR-Kamera, also ohne Einsatz von CCD-Kamera, herausarbeiten zu wollen. Das gelang Siggi Kohlert durch die lange Belichtungszeit und teilweise mit Hilfe von Verwendung eines UHC-Filters. Die hier verwendete Astrokamera wurde von Peter Grosse und mir gebaut und ist eine sehr kompakte Optik ähnlich einem Maksutov-Cassegrain mit f/5,6 hat jedoch zwei 10" Korrektorlinsen und eine weitere Ebnungslinse im Bereich des Hauptspiegels.

M 42 Februar 2011

Instrument
Pentax 125 SDP
Kamera
QSI 583wsg
Belichtungszeit
LRGB 35-50-60-45min plus 19x30s Lumminanz
Besonderheiten
Der Kern wude aus der kurz belichteten Lumminanz herausgearbeitet; Bildgewinnung Ralf Mündlein, Bildbearbeitung Siggi Kohlert
M42 oder großer Orionnebel ist einer der absoluten Highlights visuell und fotografisch. Am 16" ACF sehe ich visuell dieses Objekt in verschiedenen Farben. Dazu ist beste Durchsicht erforderlich. In sehr seltenen Fällen treten sogar die Dunkelnebel in einem bräunlichen Ton eigentümlich leuchtend hervor! Bereits mit einem 100mm APQ konnte ich das Trapez mit den Komponenten E und F erkennen. Dazu ist dann sehr gute Luftruhe nötig. Um die volle Schönheit dieses Gasnebels von den schwachen Ausläufern bis zum Zentrum voll zu erfassen bedarf es also bester Durchsicht und auch sehr gutem Seeing. Fotografisch kann dieser Helligkeitsumfang nur durch eine Kombination von langer und kurzer Belichtung zusammengebracht werden. Tatsächlich ist der zentrale Bereich um eine Vielfaches heller als die schwachen Aussenbereiche, was in der Bearbeitung soweit wie möglich beibehalten wurde ohne die Details im Kern zu überstrahlen. Siggi Kohlert hat sich dieser schwierigen Aufgabe angenommen. Die Reflexe um die hellen Sterne gehören zu der Eigenart des vierlinsigen Pentax 125 SD.

IC434 Nov 2010

Instrument
Williams FLT 132
Kamera
St10-XME
Belichtungszeit
4h
Besonderheiten
Aufnahmeort SaharaSky Hotel in Morocco , Ralf Mündllein & Wolfgang Kloehr
Ein weiteres Objekt der Astroreise 2010 nach Morocco ist die Region mit dem Pferdekopfnebel im Orion. Die Umstände bei der Aufnahme waren der südliche Standort, der jedoch durch Staub in der Luft beeinträchtig war. Die Sternabbildung litt unter der Verspannung der Williams Optik, die vor Ort ausgeliehen wurde. Die Gerätschaft ist auf der großen Dach-Terrasse des Sahara Sky Hotels aufgebaut. Der Dunkelnebel blieb mir bei meinen bisherigen visuellen Beobachtungen auch mit meinem 16" ACF verborgen.

IC 2118 Nov. 2010

Instrument
Vixen ED 81 mit Skywatcher 0,85 Reducer
Kamera
ST10-XME
Belichtungszeit
Ca. 4h
Besonderheiten
Aufnahmeort SaharaSky Hotel in Morocco , Bildgewinnung Gundbert Banik, Bildbearbeitung Wolfgang Kloehr
Der "Hexenkopfnebel" im Sternbild Orion wird vom hellen Stern Rigel angeleuchtet. Typischerweise leuchten Reflektionsnebel blau, wie auch die viel bekannteren Nebel um die Plejaden.

NGC7000 22.08.2008

Instrument
Pentax 75 mit Reducer
Kamera
ST10 XME
Belichtungszeit
ca. 30min
NGC7000 ist bekannt unter dem Namen "Nordamerika Nebel". Dieses große Himmelsobjekt ist ein Ziel für Fernglasbeobachtung am Sommer/Herbsthimmel im Sternbild Schwan. Ohne "Nebelfilter " ist dieser große Nebel aber schwer zu erkennen. Um es fotografisch auf den Chip zu bekommen wird eine kurze Brennweite benötigt, die hier bei ca. 400mm Verwendung fand und für eine vollständige Darstellung dennoch zu lang war.

NGC 7380 November 2007

Instrument
Apo 200 mit Reducer
Kamera
ST10 XME
Besonderheiten
Bildgewinnung Ralf Mündlein; Bildbearbeitung Wolfgang Kloehr
Der Zaubernebel befindet sich im Sternbild Kepheus und enthält einen jungen Sternhaufen

NGC2359 10/11.3.2007

Instrument
Apo 200 mit Reducer auf ca. 1600mm Brennweite reduziert
Kamera
ST10 XME
Belichtungszeit
LRGB-150-35-35-35min
Besonderheiten
Tief stehendes Objekt, Bilgewinnung Ralf Mündlein, Bildbearbeitung Wolfgang Kloehr
"Thors Helm" leuchtet als Emissionsnebel angeregt durch einen Stern des Typs "Wolf-Rayet-Stern" mit ca. 50000 °C Temperatur. Mit einer Deklination von -13°14` ist dieses Objekt von Deutschland aus nur bei guter Durchsicht lohnend.