Galaxien

NGC 6946 CDK20 Daten 2019 August und September, ACF 16" Daten 27,28,29 August und 28.09.2024

Instrument
CDK20 Hans-Haffner-Sternwarte, Meade ACF 16Zoll f/10
Kamera
Moravian mit CCD KAF-16803 Sensor und ToupTek SkyEye24AC ( IDAS NGS1 Filter )
Belichtungszeit
800min mit CDK20 als LRVB und Farbdaten 468min mit Meade 16" f/10, Gesamtbelichtungszeit ca. 21h
Besonderheiten
APP, PixInsight, RC-Tools, Bearbeitung Ralf Mündlein
Die Aufnahme ist eine Kombination von Bilddaten aus zwei Sternwarten. Unterschiedliche Kameras und Filter liefern jeweils eine besondere Sicht auf die Galaxie. Das Zusammenlegen der Daten ergibt eine größere Tiefe und wirkt ausgleichend in der Farbgebung. Die besonders lange Belichtungszeit macht es möglich, das weite Umfeld der Galaxie darzustellen. Die erstaunlich weiten Ausläufer der Galaxienarme werden von interstellarer Materie überlagert, die in unserer Milchstraße verortet ist und das Licht der Galaxie durch Extinktion beeinflusst. Die „Feuerwerksgalaxie“ könnte namentlich wie bei anderen DeepSky Objekten einfach dem Erscheinungsbild, also einem feurigen Himmelsrad nachempfunden sein. Nein, der Name bezieht sich auf die Rekordzahl der bereits registrierten Supernovas von etwa zehn Stück in hundert Jahren. Unsere Milchstraße ist größer, schafft es vergleichsweise aber nur auf „Eine“ in hundert Jahren. Die Häufung von Supernovae in der Galaxie ist letztlich nur die Folge von einer hohen Sternentstehungsrate, die sich in den vielen jungen Sternhaufen mit angeregten H-alpha Regionen zeigt. Wo viel geboren wird, kommt es zeitlich versetzt zu einer hohen Sterberate. Wenn die Geburtenrate in den Mittelpunkt gerückt wird, passt der Name „Starburst-Galaxie“ besser. Die Galaxie ist eine der zwölf uns nächsten Galaxien, Sie steht dabei recht isoliert im Raum und ist nicht Mitglied der lokalen Galaxiengruppe. Durch die sehr gute Auflösung sind bei dieser Aufnahme Details zu erkennen, die auch mit Profigeräten untersucht wurden. Das ist die „Red Ellipse“ im isolierten nördlichen Spiralarm und der bläuliche „Hodge Komplex“ östlich des Zentrums. Seit 2017 sieht man den Hodge Komplex als Zwerggalaxie an, die mit dem Gas der Galaxie NGC 6946 kollidiert und als sogenannter "Merge" eine Verbindung eingeht. Sternartige Objekte in der Galaxie sind jedoch keine Einzelsterne, sondern Gruppen von hellen Sterne oder gar gigantische Sternhaufen, wie das hellste Objekt im Hodge Komplex.
Instrument
CDK20 Hans-Haffner-Sternwarte, FKG-Gymnasium
Kamera
Moravian mit CCD KAF-16803 Sensor
Belichtungszeit
570min LRGB
Besonderheiten
APP, PixInsight, RC-Tools, Aufnahme durch Schüler, Bearbeitung Ralf Mündlein
Wir blicken auf die Verschmelzung von zwei Galaxienkernen. Bei der Verschmelzung wird Sternentstehung ausgelöst, deren Emissonsnebel sichtbar sind. Die Auswürfe von Materie und Gas bilden die "Antennen". Der Zusammenstoß von Galaxien ist eher die Regel als die Ausnahme und auch unsere Galaxie soll in Zukunft mit der Andromeda Galaxie wechselwirken.
Instrument
CDK20 Hans-Haffner-Sternwarte, FKG-Gymnasium
Kamera
Moravian mit CCD KAF-16803 Sensor
Belichtungszeit
850min als LRGB
Besonderheiten
APP, PixInsight, RC-Tools, Aufnahme durch Schüler, Bearbeitung Ralf Mündlein
Messier 87 gilt als elliptische Riesengalaxie, welche größer als unsere Milchstraße ist. Im Zentrum der Galaxie befindet sich das derzeit massivste, bekannte schwarze Loch. Aus dem Zentrum leuchtet ein Jet heraus, der auf der Aufnahme erkannt werden kann. Der Jet erstreckt sich über mindestens 5000LJ und gibt der Wissenschaft Rätsel auf. Mit der Zahl von angenommenen 12000 Kugelsternhaufen besitzt M87 die meißten Kugelsternhaufen aller Galaxien. Zum Vergleich sind in unserer Milchstraße nur 251 Kugelsternhaufen bekannt. Es lohnt ein Blick auf den Hintergrund des Bildes. Zahlreiche schwache Galaxien können erkannt werden.
Instrument
CDK20 Hans-Haffner-Sternwarte, FKG-Gymnasium
Kamera
Moravian mit CCD KAF-16803 Sensor
Belichtungszeit
200min RGB
Besonderheiten
APP, PixInsight, RC-Tools, Aufnahme durch Schüler, Bearbeitung Ralf Mündlein
M81 zählt zu den bekanntesten Galaxien und ist ein Nachbar von M82, die häufig gemeinsam belichtet werden. Unter idealen Himmelsbedingungen können diese Galaxien sogar mit freiem Auge gesehen werden, was in Deutschland praktisch unmöglich ist. Holmberg IX ist für einen Amateur fotografisch nicht einfach nachzuweisen. Diese Zwerggalaxie oberhalb von M81 ist eine Satelittengalaxie, ähnlich den Magelanschen Wolken unserer Galaxie.

M104 März 2020

Instrument
CDK20 Hans-Haffner-Sternwarte, FKG-Gymnasium
Kamera
Moravian mit CCD KAF-16803 Sensor
Belichtungszeit
510min mit Photobetrischen Filtern
Besonderheiten
APP, PixInsight, RC-Tools, Aufnahme durch Schüler, Bearbeitung Ralf Mündlein
In Summe 510min Belichtungszeit über drei Nächte. Das Objekt mit seinen -11° 37` steht recht tief am fränkischen Himmel und die Erwartungshaltung war deswegen gering. Hinzu kommt, dass die Sterne auf den Rohdaten wie Bohnen ausgesehen haben, weil offenbar das Teleskop die Kollimation in der Stellung nicht halten kann. Dafür ist der BlurXTerminator wie geschaffen und löst dieses Problem in der Bearbeitung. Erstaunlich, wie groß der Halo um die Galaxie ist! Ebenso erstaunlich für die nicht mal halb so massereiche Galaxie im Vergleich zu unserer Milchstraße ist die große Anzahl von Kugelsternhaufen. Die Anzahl wird auf über 2000 geschätzt, während die Milchstraße aktuell nur 151 zählt. Das Zentrum leuchtet kräftig und dort befindet sich ein gigantisches schwarzes Loch im Mittelpunkt mit rund einer Milliarde Sonnenmassen. Es ist zehnmal so massereich wie das schwarze Loch im Zentrum von M31! Die Aufnahme zeigt mutmaßlich im Halo einige Kugelsternhaufen, die aber auch kleine Galaxien sein können.

NGC3198 19.03, 20.03 und 27.03.2025

Instrument
Meade ACF 16Zoll f/10
Kamera
SkyEye24 Farbkamera
Belichtungszeit
346min, 231 x 90s subs
Besonderheiten
Gutes Seeing, Gute Durchsicht, Bearbeitung mit PixInsight
Diese Galaxie wurde 1788 von Wilhelm Herschel entdeckt und ist heute ein häufig untersuchtes Objekt in Bezug auf die Erforschung der Dunklen Materie. Die Galaxie ist Teil des Virgo Supercluster und etwa 47Mio Lichtjahre entfernt. NGC 3198 diente dem Hubble Teleskop zur genaueren Bestimmung der Hubble-Konstante und auf Wikipedia findet sich eine detailierte Aufnahme gewonnen mit dem 4m Spiegel des Mayall Teleskops. Dort zeigt ein weiterer äußerer Spiralarm, der sehr lichtschwach ist und auf der hier gezeigten Aufnahme mit Amateurmitteln nicht erreichbar ist. Das umgebende Feld ist sehr reich an Hintergrundgalaxien, die teilweise so klein erscheinen, dass Sie kaum noch von Sternen zu unterscheiden sind.
Instrument
Esprit 100 mit Flattener
Kamera
ZWO ASI2600MC Farb Astrokamera mit Guidingsensor und ASIAir
Belichtungszeit
2h, 60 x 120s
Besonderheiten
Belichtung Philpp Rath, Waldaschaff, Bearbeitung Ralf Mündlein mit PixInsight
Die Aufnahme zeigt ein reiches Feld im Großen Wagen mit M101 im Mittelpunkt. Diese Galaxie erreicht am Himmel eine Größe, die etwa dem Vollmond enstpricht. Deswegen ist Sie eine lohnendens Fotoobjekt auch für kürzere Brennweiten. Die Galaxie zeigt einen ausgeprägten Arm und zeigt helle Knoten aus Sternwolken und H-II-Gebieten. Innerhalb der Galaxie wurden neun eigene NGC Nummern vergeben, die diese Gebiete lokalisieren.
Instrument
Meade ACF 16 Zoll f/10
Kamera
ToupTec SkyEye 24
Belichtungszeit
378min mit 90s subs
Besonderheiten
Gutes Seeing, mäßige visuelle Transparenz, rötlicher Staub in Luft; Pixinsight, GraXpert, RC-Tools, neue Bearbeitung mit MAS
Die Galaxie NGC3184 ist etwa 26 Mio Lichtjahre entfernt und hat einen Durchmesser von 60000 Lichtjahren. Die Galaxie enthält zwei weitere NGC Objekte mit den Nummern NGC 3180 und NGC 3181. Diese zwei Objekte hatte Wilhelm Herschel visuell entdeckt und es handelt sich hier um H-II-Regionen. Diese RGB Aufnahme zeigt an den Stellen eine blau-grüne Farbe und nicht das typische H-alpha Rot. Offenbar ist hier besonders O-III präsent mit Anteilen von H-beta. In diesen Wellenlängen ist das Auge besonders empfindlich und erklärt damit die visuelle Sichtung von Wilhelm Herschel mit eigenen NGC Nummern.

Messier 82 02.und 04.03.2025

Instrument
Meade ACF 16" f/10
Kamera
ToupTec Skyeye24
Belichtungszeit
7,8h
Besonderheiten
Mond war über dem Horizont, gutes Seeing und Durchsicht
Das Galaxienpaar M81 und M82 wird häufig gemeinsam fotografiert und das Aussehen von M82 ist mehreren nahen Begegnungen mit M81 geschuldet. Es wurde offenbar eine große Menge an Gas in den Kern der Galaxie geschleudert, die dort konzentrierte „Starburst“ Bildung verursachte. Der Kern der Galaxie leuchtet etwa 100mal heller der Kern unserer Milchstraße und insgesamt ist die Helligkeit von M81 fünfmal höher als unsere Milchstraße. Mit etwa 12Mio Lichtjahren Entfernung erscheint Sie uns relativ klein mit 11x4Bogenminuten. Der helle Kern ist visuell gut sichtbar und wird auch als „Zigarre“ bezeichnet. Die großen und helle Sterne mit Ihrer relativ kurzen Lebensdauer erzeugen im Kern etwa alle 10 Jahre eine Supernova. Im Kern der Galaxie befinden sich ca. 200 massereiche Sternhaufen mit durchschnittlich 200000 Sonnenmassen. Lokalisiert im wesentlichen auf zwei „Klumpen“ im Zentrum liegt der Antrieb des bipolaren Abflusses, auch Superwind genannt, mit dem „Motor“ aus Supernovae Explosionen im 10jährigen Rhythmus.

NGC6946 27,28,29 August und 28.09.2024

Instrument
ACF 16" f/10
Kamera
SkyEye Vollformat Farbkamera mit IMX 410 Sensor
Belichtungszeit
468min per 90s subs
Besonderheiten
Sehr gutes Seeing, IDAS Nebelfilter, NINA, Graxpert und PixInsight, Neubeabeitung vom 27.3.2025
Die „Feuerwerksgalaxie“ könnte namentlich wie bei anderen DeepSky Objekten einfach dem Erscheinungsbild, also einem feurigen Himmelsrad nachempfunden sein. Nein, der Name bezieht sich auf die Rekordzahl der bereits registrierten Supernovas von etwa zehn Stück in hundert Jahren. Unsere Milchstraße ist größer, schafft es vergleichsweise aber nur auf „Eine“ in hundert Jahren. Die Häufung von Supernovae in der Galaxie ist letztlich nur die Folge von einer hohen Sternentstehungsrate, die sich in den vielen jungen Sternhaufen mit angeregten H-alpha Regionen zeigt. Wo viel geboren wird, kommt es zeitlich versetzt zu einer hohen Sterberate. Wenn die Geburtenrate in den Mittelpunkt gerückt wird, passt der Name „Starburst-Galaxie“ besser. Die Galaxie ist eine der zwölf uns nächsten Galaxien, Sie steht dabei recht isoliert im Raum und ist nicht Mitglied der lokalen Galaxiengruppe. Durch die sehr gute Auflösung sind bei dieser Aufnahme Details zu erkennen, die auch mit Profigeräten untersucht wurden. Das ist die „Red Ellipse“ im isolierten nördlichen Spiralarm und der bläuliche „Hodge Komplex“ östlich des Zentrums. Seit 2017 sieht man den Hodge Komplex als Zwerggalaxie an, die mit dem Gas der Galaxie NGC 6946 kollidiert und als sogenannter "Merge" eine Verbindung eingeht. Sternartige Objekte in der Galaxie sind jedoch keine Einzelsterne, sondern Gruppen von hellen Sterne oder gar gigantische Sternhaufen, wie das hellste Objekt im Hodge Komplex. Die schwachen Hintergrundgalaxien, die besonders deutlich am rechten unteren Bildabschnitt zu erkennen sind, zeigen sich bereits rotverschoben. Ihr an sich bläuliches Aussehen erscheint durch die Entfernungsgeschwindigkeit in gelblicher bis oranger Farbe. Vom Durchmesser ausgehend, liegen die Entfernungen dieser Hintergrundgalaxien etwa 100mal weiter als das Hauptobjekt von uns entfernt. Etwa 2 Mrd. Lichtjahre!

Messier 31 mit M32 und M110 15.10 und 17.10.2023

Instrument
Astro-Optik-Manufaktur FLT135/1080 mit AP Quad-Reducer auf f/5,95
Kamera
ToupTek SkyEye24AC
Belichtungszeit
Subs mit 1min high Gain Modus, in Summe 225min
Besonderheiten
Belichtung ohne Autoguding, Software APP und PixInsight
Diese mittlerweile dritte Bearbeitung ist das Resultat meiner aktuellen Bildbearbeitungsmöglichkeiten an M31. Die Farben wurden bestmöglich kallibriert und diese Galaxie reagiert sehr empflindlich auf kleinste Veränderungen der Farbeinstellungen. Das ist der Grund, warum es so viele farbliche Varianten dieses Himmelsobjektes gibt. Auf dieser Aufnahme sind auch die rotbraunen Staubanteile zu erkennen, welche die Galaxie in den Randbereichen umgibt. Unsere Nachbargalaxie ist aufgrund Ihrer Größe ein häufig fotografiertes Himmelsobjekt und auch für geringe Brennweite geeignet. Deswegen scheint das Objekt ein vermeintliches leichtes Himmelsobjekt zu sein, jedoch tatsächlich ist es eine Lebensaufgabe, diese riesige Galaxie "ideal" oder natürlich darstellen zu wollen. Auch visuell fordert es die Beobachter in der Wahrnehmung der grenzwertig schwachen Dunkelbänder heraus, die auf der Aufnahme so deutlich in Erscheinung treten.

NGC 2685 4.5 und 5.5.2018

Instrument
ACF 16" mit Reducer auf 3000mm Brennweite
Kamera
QSI 583wsg und Canon 6D
Belichtungszeit
L 205min und RGB 216min an 8" Refraktor
Besonderheiten
Lumminanz und RGB parallel belichtet
Polarringgalaxie , belichtet von Ralf Mündlein, bearbeitet von Pater Christoph ADW - Astrofoto der Woche auf Astronomie.de https://www.astronomie.de/neuigkeiten/35-woche-ngc-2685-eine-kuriose-galaxie/ Aus der Beschreibung dort entnommen: Was zeichnet nun diese Galaxie vom Typus S0 aus? Allgemein wird sie als "Polarring-Galaxie" bezeichnet. Nach B.C. Whitmore et al., Astr. Journal 100, 1489 (1990) versteht man darunter eine zentrale größere Galaxie, deren Ebene von einem senkrecht stehenden Ring umgeben wird. Dieser Ring besteht aus Gas, Staub und auch Sternen. Zwei Modelle kamen bisher zur Diskussion: a) es handelt sich um von außen angesammelte (= "akkretierte") Materie, die nun eine Polarbahn eingeschlagen hat, b) es handelt sich um die Reste einer Verschmelzung mit einer jetzt nur noch in Randbereichen sichtbaren kleineren Galaxie. Beide Vorstellungen lassen sich mit Modellen simulieren. Was wurde herausgefunden? Inzwischen zeigten G.M. Karataeva et al. mit dem Hubble Space Telescope (Astr. Journal 127, 789, 2004), dass der mehrfache Polarring Blaue Riesen und blaue Überriesen enthält, also ganz junge Sterne. Das passt ideal zu den ebenfalls festgestellten HII-Regionen, die hier im AdW aufgrund der großen Galaxienentfernung nicht herauskommen können. Im Polarring von NGC 2685 ereignet sich also Sternentstehung, und man nennt ein Alter von 9 Mio. Jahren. Und genau das ist neu! Eine "richtige" Polarring-Galaxie ist NGC 2685 offenbar nicht. Denn bisher herrscht unter Astronomen die Auffassung vor, der Polarring müsse grundsätzlich alt sein. Leider konnten wegen der geringen Belichtungszeit mit dem HST keine Roten Riesen nachgewiesen werden - die sind ja noch lichtschwächer. Dennoch gelang es, ein Farbenhelligkeitsdiagramm aus den fotometrischen Messungen zu erzeugen und daraus die Entfernung von NGC 2685 zu bestimmen. Demnach sind es 12,6 Megaparsec, also 41 Mio. Lichtjahre. Das passt zu der gemessenen Radialgeschwindigkeit von 873 km/s.
Instrument
Astro-Optik-Manufaktur FLT 135 + Quad Reducer Astro-Physics 0,72x, Brennweite 778mm bei 1: 5,76
Kamera
Normale Canon 6D
Belichtungszeit
Subs mit 90s und 180s, Gesamtbelichtung 6 Stunden
Besonderheiten
Ohne Autoguiding auf GM 1000 HPS, Bearbeitet nur in APP
Das große Feld umfasst neben dem bekannten Leo Triplet auch NGC 3596 ganz rechts. Es ist die zweite Untergruppe vom Galaxienhaufen Leo I. Links der Galaxie NGC 3628 kann ganz zart der Galaxienschweif erkannt werden, der sich bis an den Rand des Bildfeldes erstreckt.
Instrument
Astro-Optik-Manufaktur FLT 135 + Quad Reducer AP 0,72x, Brennweite 778mm
Kamera
Normale Canon 6D
Belichtungszeit
60 x 3min = 180min
Besonderheiten
Ohne Autoguiding mittels GM 1000 HPS, Bearbeitung mit APP
Messier 105, NGC3384, NGC 3389 sowie Messier 96 und Messier 95 als Weitfeldaufnahme zeigt diese Galaxien-Untergruppe als Teil von Leo I. Während der Belichtung konnte ich diese Gruppe auch visuell mit einem 120mm Großfernglas beobachten. Die kleinen Hintergrundgalaxien sind allerdings visuell mit dem Fernglas unerreichbar. Messier 96, die Galaxie Mitte unten zeigt im Spiralarm eine rötliche Verdichtung. Diese Verdichtung ist ein Edge On Galaxie im Hintergrund, die sich zufällig genau hinter dem Spiralarm befindet. Sehr schön zu sehen in dieser Profiaufnahme: https://de.wikipedia.org/wiki/Messier_96#/media/Datei:NGC_3368_ESO.jpg
Instrument
ASL 180/900
Kamera
unmodifizierte Canon 6D
Belichtungszeit
250min mit subs 100x150s
Besonderheiten
ohne Autoguiding, Astrobild der Woche 32/2020 auf astronomie.de
Das Bild zeigt ein recht großes Feld auf der Grenzlinie zwischen dem Großen Bären und den Jagdhunden. Die Feldgröße beträgt 127,6`x85,8`. Die Grenzgröße der Aufnahme wurde anhand eines Sterns bestimmt zu V=21,27mag. Bei genauem Betrachten lässt sich auf der linken Bildseite erkennen, dass UGC 7094 zwei langgezogene Arme aufweist. Über die Ursache dafür und weiterführende Informationen wurde im ADW Artikel geschrieben: https://forum.astronomie.de/threads/32-woche-wer-kennt-die-galaxien-um-ngc-4111.292478/
Instrument
Apo ASL 180/900
Kamera
unmod. Canon 6d
Belichtungszeit
196min a subs 98x2min bei ASA 2000
Besonderheiten
Sahara Staub verschlechterte die Durchsicht, ohne Autoguding, bearbeitet mit Astro Pixel Proz.
Galaxiengruppe im Sternbild Draco bestend aus NGC 5963, NGC 5965, NGC 5969 und NGC5971
Instrument
Apo ASL 180/900
Kamera
unmod. Canon 6d
Belichtungszeit
310min a 155x 2min bei ASA 2000
Besonderheiten
ohne Autoguding belichtet, bearbeitet mit APP und PS
Leo Galaxienhaufen mit NGC3842. Im Zentrum des Galaxienhaufens befindet sich NGC 3842 umgeben von den Quasaren QS01, QS02 und QS03. Die Galaxie ist einer der Rekordhalter mit einem zentralen schwarzen Loch von ca.10 Milliarden Sonnenmassen. Man hatte schon vorher vermutet, dass es solche massiven schwarzen Löcher gibt, aber erst mit modernen Großteleskopen auf Hawai ließ sich die Masse mit 68% Wahrscheinlichkeit zwischen 7,2 bis 12,7 Milliarden Sonnenmassen eingrenzen.
Instrument
ASL 180
Kamera
unmod. Canon 6d
Belichtungszeit
230min mit 115 subs a 2min ASA 2000
Besonderheiten
ohne Autoguiding belichtet
Messier 106 ist eine eigentümliche Galaxie, welche fotografisch schwierig in Ihrem vollen Dynamikumfang zu erfassen ist. Hier der Link zu einem besonders interessanten Bild gewonnen aus Hubble Weltraumteleskop Daten, welches die komplizierte Struktur der Galaxie offenlegt. Mit einer herkömmlichen Canon 6D sind die roten inneren Bereich nicht mal ansatzweise zu erfassen. https://de.wikipedia.org/wiki/Messier_106#/media/Datei:Messier_106_visible_and_infrared_composite.jpg
Instrument
Apo ASL 180/900
Kamera
unmod. Canon 6d bei ASA 2000
Belichtungszeit
170min a subs. 85 x2min
Besonderheiten
Windig mit Saharastaub in der Luft; ohne Autoguidiung belichtet, Bearbeitung mit Astro Pixel Prozessor
NGC 4565 ist auch unter dem Namen Nadelgalaxie bekannt. Ganz links im Bild NGC 4615, NGC 4613 und NGC 4614. NGC 4614 zeigt obwohl nur 0,9`x 0,8 groß und ca. 215 Mio Lichtjahre entfernt noch Details. NGC 4565 bildet mit NGC 4494 und NGC 4562 eine Galaxiengruppe. NGC 4565 als große Galaxie in Kantenlage mit 55 Mio Lichtjahren Entfernung erreicht eine Bildgröße von 15,8`x 2,1` entsprechend Ihrer Ausdehnung von 100000 Lichtjahren.

Herkules Superhaufen Abell 2151 23. 24. 25 und 26.04.2020

Instrument
Apo ASL 180
Kamera
unmodifizierte Canon 6d
Belichtungszeit
11,3h 272x150s
Besonderheiten
Ohne Guding vier Nächte am Stück belichtet, APP Software
Die ungewöhnliche Schönwetterperiode mit dem sogenannten "Corona-Himmel" hat dieses Projekt ermöglicht um über vier Nächte am Stück Daten zu gewinnen. Als persönliches "Deep Field" für Instrument und Kamera war der Ausgang ungewiss, was sich an diesem 500Mio Lichtjahre entfernten SuperGalaxienhaufen an Details darstellen lässt. Die Auswertung zeigt nun Objekte bis zu 23mag, wobei die Rotanteile bedingt durch die Kamera schlechter dargestellt werden als die Blauanteile. Im Hintergrund zeigt sich ein Quasar mit z=3,5 als schwaches bzw. besonders weit entferntes Objekt. Die Feindetails konnten aufgrund des Abbildungsmaßstabes von ca 1,57"/Pixel nicht besser dargestellt werden und das vorliegende Bild ist eine 100% Abbildung, nur die Vignettierung des Gehäuses der 6d wurde beschnitten. Erst das Betätigen der "+Taste" macht es möglich die schwächsten und kleinsten Galaxien im Bild zu erkennen. Dazu am Besten den Raum verdunklen und nicht zu weit vom Bildschirm entfernt das Bild betrachten. Viel Saß beim Eintauchen in die Tiefen des Alls!
Instrument
Apo ASL 180/900
Kamera
unmodifizierte Canon 6D
Belichtungszeit
210 min a 120s subs, 2000ASA
Besonderheiten
Mäßiges Seeing, Bearbeitung in Astro Pixel Prozessor
Eines der beliebtesten Galaxien am Himmel und immer wieder eine Herausforderung zum Ausprobieren was Teleskop, Kamera und neueste Bildbearbeitung möglich machen. Der englische Name "Whirlpool Galaxie" ist treffend und die Interaktion mit der Begleitgalaxie NGC 5195 offensichtlich. So einfach diese Galaxie auf den Bildern erscheint, so schwierig ist doch der Drehsinn der Galaxienarme visuell eindeutig im Teleskop zu erkennen. Um gar die Lichtbrücke zwischen den beiden Galaxien zu erkennen braucht es sehr guten Himmel und ein Teleskop mit mind. 30cm Öffnung. Das Farbenspiel bleibt in der visuellen Beobachtung verborgen.
Instrument
Apo ASL 180/900
Kamera
unmodifizierte Canon 6D
Belichtungszeit
300 min a 150s subs
Besonderheiten
Bearbeitung ausschließlich mit Astro Pixel Prozessor
Die Abbildung zeigt M101 und zahlreiche Galaxien in der Nachbarschaft sowie im Hintergrund. Den Namen "Feuerradgalaxie" verdient sich die Galaxie, die ungefähr den Durchmesser des Vollmondes am Himmel einnimmt. Die extreme Schönwetterphase mit dem "Coronahimmel" hatte ungewöhnlich wenige Flugzeuge am Himmel und viel Wind sowie trockene Luft brachten gute Durchsicht und mäßiges Seeing.

M 94 Starburstgalaxie 11.04 und 13.04.2020

Instrument
Apo ASL 180/900
Kamera
Canon 6d
Belichtungszeit
Belichtungszeit 252,5min mit subs a 150s
Besonderheiten
Ohne Guiding belichtet, APP Software
Der Name Starburst Galaxie bezieht sich auf Galaxien mit überdurchschnittlich hoher Sternentstehungsrate, welche auf Dauer nicht gehalten werden kann. Bei M94 geht es um den inneren Ring, den Starburst Ring, mit seiner hohen Sternentstehungsaktivität. Dieser Ring hat gerade mal 70 Bogensekunden Durchmesser, was in der Entfernung von M94 5400 Lichtjahren Durchmesser entspricht. Die blaue Farbe kommt von sehr leuchtkräftigen Sternen, die in diesem Ring entstanden sind, jedoch in meiner Amateuraufnahme nicht auflösbar sind. Der äußere Ring ist jedoch noch effektiver in der Sternentstehung, was jüngst festgestellt wurde.
Instrument
Apo ASL 180/900
Kamera
unmodifizierte Canon 6d
Belichtungszeit
135min a subs 150 s
Besonderheiten
Ohne Guiding aufgenommen, gute Aufnahmebedingungen bei der Belichtung, APP Software
Die beiden Messierobjekte M98 und M99 konnten aufgrund des Vollformatsensors und 900mm Gerätebrennweite zusammen belichtet werden. Beide Galaxien befinden sich im Sternbild "Haar der Berenice" und sind relativ selten fotografierte Messierobjekte. In der Mitte, oben befindet sich NGC 4237. Diese wurde auch als Cotton Wool Galaxy bezeichnet, in der Hubble Space Teleskop Aufnahme vom 16.3.2020. Fünf Wochen später ist mein Bild entstanden, dass diese Region als Weitfeldaufnahme zeigt.

Messier 33 September/Oktober 2018

Instrument
ASL 180/900
Kamera
Moravian G2-8300FW
Belichtungszeit
5h L und 4h RGB
Besonderheiten
Keine Flats, Aufnahmeserie über mehrere Nächte hinweg mit verschieden Kamerastellungen
M33 belichtet und bearbeitet von Pater Christoph/Klostersternwarte. Die Spikes um die Sterne liegen größtenteils nicht an der Refraktor Optik, sondern an den Mikrolinsen des KAF 8300 CCD Sensors. Erstes Testbild nach Zerlegung des Refraktor ASL 180/900 Systems zu Testzwecken auf der optischen Bank. Nach neueren Erkenntnissen besteht zwischen der Andromedagalaxie und M33 eine Materiebrücke. M33 ist die drittgrößte Galaxie der lokalen Gruppe nach der Andromedagalaxie und unserer Milchstraße.

M87 6.4.2018

Instrument
ASL 180/900
Kamera
QSI 383wsg für Lumminanz, Farbbild "Bayer" mit unmod. Canon 6D
Belichtungszeit
Lumminanz 90min, RGB (Canon 6D) 31min
Besonderheiten
RGB ohne Guiding als 1min frames
Am 6.4.18 waren die Bedingungen von der Durchsicht Anfangs durchschnittlich, später am Morgen des 7.4.18 sehr gut bei mäßigem Seeing. Das sollte der erste Einsatz der QSI 583wsg am ASL 180/900 zur Gewinnung von Lumminanzdaten sein. Die Farben wurden wie bisher mit der Canon 6D ohne Modifizierung gewonnen. Ohne Reducer war die Ausleuchtung der 6D Bilder deutlichst besser als mit dem Vixen Reducer HD was natürlich zu erwarten war. Trotzdem neigt der Tunnel der Canon 6D dazu bei Teleskopanwendung im unteren Bereich stärker zu vignettieren. Der ASL 180/900 an dem KAF 8300 liefert überraschend deutlich „Spikes“ bedingt durch die Mikrolinsen. Schließlich bewirkt der L-Filter im Filterrad durch interne Reflektionen Halodarstellung um helle Sterne, die mit der Canon 6D in der Form nicht vorkommen. Die Probleme mit den Gradienten konnte Christoph jedenfalls gut lösen und eine Tiefe von an die 22mag für das L-Bild messen. Das reicht um die Kugelsternhaufen rund um M87 zu erreichen. Die 5,4ym Pixel waren in der Nacht nicht das Limit in der Auflösung, sondern das Seeing hat Besseres verhindert. Bildbearbeitung Pater Christoph
Instrument
ASL 180/900 bei 700mm Brennweite für Lumminanz und TS ED 72/430 für Farbe
Kamera
Moravian G2-8300FW für Lumminanz und Canon 6Da für RGB
Belichtungszeit
Jeweils 2,5h für Lumminanz und Farbe, Neubearbeitung mit Astro-Pixel-Prozessor
Besonderheiten
Am Morgenhimmel nahm Pater Christoph diese Aufnahme zwischen Wolkenlücken in der Klostersternwarte auf. Ansonsten gab es keine freie Sicht dieser Tage!
Markariansche-Kette wird dieser Himmelsausschnitt genannt. Von rechts unten M 84 (NGC 4374), M 86 (NGC 4406), und weiter nach links nach oben, aus dem New Great Catalogue: NGC 4435, NGC 4438 ("the eyes"), NGC 4461, NGC 4458, NGC 4473 und links oben NGC 4477.

NGC4559 5.5.2016

Instrument
"ADA" 2 Linser 130/1200 Asphärischer Doublet Apochromat
Kamera
QSI 583wsg
Belichtungszeit
LRGB Total 2,8h
NGC 4559 im Sternbild "Haar der Berenike" Bildbearbeitung Pater Christoph

Abell 1185 März/April 2014

Instrument
Lumminanz 8" Apo mit Reducer bei 1600mm, Farbaufnahme Astrokamera 250/1400
Kamera
Lumminanz QSI 583wsg, Farbe SBIG 8300C
Belichtungszeit
In Summe ca. 4h
Besonderheiten
Lumminanz Ralf Mündlein; Farbbilder&Bildbearbeitung Pater Christoph Gerhard
Der Galaxienhaufen enthält die bemerkenswerten interaktiven Galaxien NGC 3561A und NGC 3561B, auch "The Guitar" genannt.

M90 April 2014

Instrument
Lumminanz Apo 200 mit Reducer bei 1600mm, Farbe RGB 10" Newton mit f/4
Kamera
QSI 583wsg und Moravian G2 ebenfalls mit KAF 8300 Chip
Belichtungszeit
Ca. 5h Gesamt
Besonderheiten
Belichtung an zwei Standorten; Lumminanz Ralf Mündlein, Farbe&Bildbearbeitung Pater Christoph Gerhard
M 90 im Sternbild Jungfrau, auch NGC4569 genannt entstand hier als Bild in Kooperation. Auffallend ist das Fehlen von Sternentstehungsgebieten

M 51 März/April 2012

Instrument
Astrokamera 250/1400
Kamera
Canon 40Da
Belichtungszeit
900min
Besonderheiten
Bildgewinnung und Bildbearbeitung ausschließlich durch Siggi Kohlert, Bildrechte bei Siggi Kohlert
Die Whirlpool-Galaxie gehört zu den bekanntesten Astromotiven an der sich jeder Fotograf versucht haben muss. Diese Version von Siggi Kohlert zählt vermutlich zu den besten Bildern die mit DSLR Kamera fotografiert wurden. Die hier verwendete Astrokamera wurde von Peter Grosse und mir gebaut und ist eine sehr kompakte Optik ähnlich einem Maksutov-Cassegrain mit f/5,6 hat jedoch zwei 10" Korrektorlinsen und eine weitere Ebnungslinse im Bereich des Hauptspiegels.

NGC4565 25.3 -29.3.2012

Instrument
Astrokamera 250/1400
Kamera
Canon 40Da
Belichtungszeit
650min
Besonderheiten
Bildgewinnung und Bildbearbeitung ausschließlich durch Siggi Kohlert, Bildrechte bei Siggi Kohlert
Die Spindelgalaxie ist eine Spiralgalaxie in Kantenstellung. Sie zeigt durch diese Blickrichtung das zentrale Staubband das visuell sehr schwer zu sehen ist und klaren, dunklen Himmel benötigt. Die hier verwendete Astrokamera wurde von Peter Grosse und mir gebaut und ist eine sehr kompakte Optik ähnlich einem Maksutov-Cassegrain mit f/5,6 hat jedoch zwei 10" Korrektorlinsen und eine weitere Ebnungslinse im Bereich des Hauptspiegels.

NGC 891 30.9 und 1.10.2011

Instrument
Astrokamera 250/1400
Kamera
Canon 40Da
Belichtungszeit
660min
Besonderheiten
Bildgewinnung und Bildbearbeitung ausschließlich durch Siggi Kohlert, Bildrechte bei Siggi Kohlert
NGC 891 in der Andromeda ist ein beliebtes Beobachtungsobjekt für den Herbsthimmel. Die Galaxie und besonders das dünne Staubband verlangt visuell die Anwendung von indirektem Sehen bei gleichzeitig guter Durchsicht, um erfolgreich zu sein. Das Staubband selber erfordert an meinem Standort ca. 30cm Öffnung für die Sichtung. Fotografisch gelingt es dagegen leicht das Staubband deutlich sichtbar werden zu lassen. Um jedoch Details wie in dieser Aufnahme präsentieren zu können bedarf es zudem noch ruhiger Luft, die hier gegeben war. Beachten Sie die zahlreichen Hintergrundgalaxien mit Ihren feinen Strukturen! Die hier verwendete Astrokamera wurde von Peter Grosse und mir gebaut und ist eine sehr kompakte Optik ähnlich einem Maksutov-Cassegrain mit f/5,6 hat jedoch zwei 10" Korrektorlinsen und eine weitere Ebnungslinse im Bereich des Hauptspiegels.

NGC5907 24. und 25.4.2011

Instrument
Astrokamera 250/1400
Kamera
QSI 583wsg
Belichtungszeit
LRGB 220min 1x1bin, 40-40-40min 2x2bin
Besonderheiten
Auf der Schwarzweißaufnahme invertiert ganz schwach der Loop um die Galaxie erkennbar; Bildbearbeitung Pater Christoph
NGC 5907 eine Spiralgalaxie in Kantenlage im Sternbild Drache. Es wurde versucht den Loop fotografisch darzustellen, was bei den Himmelsbedingungen und der Belichtungszeit nicht gelungen ist.

M109 März 2011

Instrument
16" ACF mit Reducer CCDT0,67
Kamera
QSI 583wsg
Belichtungszeit
LRGB - 4h-L 4h-RGB
Besonderheiten
Bildgewinnung Ralf Mündlein, Bildbearbeitung Pater Christoph Gerhard
M109 oder auch NGC 3992 ist für ein Messierobjekt relativ lichtschwach. Aufnahmen werden zudem von Strahlen ausgehend vom hellen Stern Pectra (Phad) beeinträchtigt, der sich außerhalb des Bildfeldes befindet. Das mag ein Grund sein, warum diese Objekt selten fotografiert wird. Auch für visuelle Beobachtung ist es empfehlenswert den Stern außerhalb des Gesichtsfeldes zu platzieren um M109 zu erreichen.

NGC 507 Gruppe Ausschnitt 11 und 12.09.2010

Instrument
16" ACF
Kamera
QSI 583wsg
Belichtungszeit
Lumminanz 18x10min 1x1
Besonderheiten
Keine Farbaufnahme
Der Bildausschnitt gehört zur NGC507 Gruppe in den Fischen, die elliptische Hauptgalaxie selber ist auf diesem Bild nicht zu sehen. Links unten nach rechts verlaufend befinden sich die Galaxien NGC 501, NGC499 und NGC495; Oberhalb davon NGC496.

M 63 16 und 17.4.2010

Instrument
16" ACF
Kamera
QSI 583wsg
Belichtungszeit
LRGB- 130-80-55-60min in 2x2bin
Besonderheiten
Bildgewinnung Ralf Mündlein, Bildbearbeitung Wolfgang Kloehr
Die Sonnenblumengalaxie hat sehr viele Verdichtungen in den Spiralarmen, dabei handelt es sich um Sternentstehungsgebiete. Im Zentrum der Galaxie wird ein schwarzes Loch mit knapp einer Milliarde Sonnenmassen vermutet.

M101 6. und 7.4.2010

Instrument
Astrokamera 250/1400
Kamera
QSI 583wsg
Belichtungszeit
LRGB 120-40-35-40min
Besonderheiten
Bildgewinnung Ralf Mündlein; Bildbearbeitung Wolfgang Kloehr
M101 oder auch Feuerrad-Galaxie entspricht in Ihrer scheinbaren Größe ungefähr der Fläche unseres Vollmondes. Im Bild sind viele Hintergrundgalaxien sichtbar.

NGC 7331 Oktober 2009

Instrument
Meade 16“ ACF
Kamera
STL 6303 (Leihgabe Dr. Michal König)
Belichtungszeit
Ca. 8h
Besonderheiten
Bildgewinnung Ralf Mündlein, Bildbearbeitung Wolfgang Kloehr
Diese schöne Spiralgalaxie wird oft als Ebenbild unser Milchstraße betrachtet. Sie befindet sich 50 Mio Lichtjahre entfernt im Sternbild Pegasus. Die oben stehenden Hintergrundgalaxien wirken ungefähr ein 1/10 so groß wie NGC 7331 weil Sie 10 mal weiter entfernt stehen. Die scheinbar enge Begegnung am Himmel ist nur perspektivisch. Die ganz schwachen kleinen Galaxien im Feld sind nochmals weiter entfernt.

NGC4725 2009

Instrument
Apo 200 mit Reducer auf ca. 1600mm Brennweite
Kamera
ST10-XME
Belichtungszeit
Ca. 3h
Besonderheiten
Dieses Bild wurde bei einem Aufsatz von Dr. Pudenz zu den APQ Objektiven im Jenaer Jahrbuch verwendet
Diese Galaxie wird gerne als die "Einarmige" bezeichnet

M33 Oktober 2009

Instrument
Astrokamera 250/1400
Kamera
STL 6303
Belichtungszeit
Ca. 2h
Besonderheiten
Bildgewinnung Ralf Mündlein, Bildbearbeitung Wolfgang Kloehr
Der Dreiecksnebel oder Triangulumnebel im Sternbild Dreieck ist die zweihellste Spiralgalaxie am Nachthimmel und auch eine der nächstgelegenen. Bei visueller Beobachtung braucht es lange um die wahre Größe der Galaxie zu erfassen weil die Flächenhelligkeit gering ist. Die verwendete Astrokamera mit 10" Durchmesser kann in dieser Galaxie bereits einzelne Sterne auflösen und verleiht dadurch der Galaxie ein "gesprenkeltes" Aussehen in der Abbildung.

NGC 6744 2008

Instrument
14" ACF
Kamera
ST10-XME
Belichtungszeit
ca. 4h
Besonderheiten
Bildgewinnung Ralf Mündlein und R. Nürnberger, Bildbearbeitung Wolfgang Kloehr
Ein weiteres Objekt der Astroreise nach Namibia. Sie gehört zu den größten Galaxien des Südhimmels mit einer schönen Spiralstruktur. Deutlich zu sehen ist der gelbliche Kern aus alten Sternen. Die Sternentstehungsgebiete in den Spiralarmen leuchten schwach rötlich. Ohne Verwendung von H-alpha Filter wie hier der Fall kommt dieses für den Wasserstoff typische Leuchten nicht so deutlich heraus. Die Entfernung zu uns beträgt etwa 30 Mio Lichtjahre.

NGC4945 2008

Instrument
14" ACF
Kamera
ST10-XME
Belichtungszeit
ca. 2h
Besonderheiten
Bildgewinnung Ralf Mündlein und R. Nürnberger, Bildbearbeitung Wolfgang Kloehr
Die wunderbare Galaxie ist eine Seyfertgalaxie mit aktivem Kern, was sich auf der Aufnahme auch gut zu erkennen ist. Die große Ausdehnung von gut 20Bogenminuten passte geradeso auf den Chip der Kamera, wozu beim 14" ACF mittels Reducer die Brennweite zur Anpassung reduziert wurde.

Antlia-Galaxienhaufen 4. und 5.5.2008

Instrument
Meade ARC 14"
Kamera
ST10 XME
Belichtungszeit
5h
Besonderheiten
Bildgewinnung in Namibia auf Tivoli Ralf Mündlein&Reinhard Nürnberger; Bildbearbeitung Wolfgang Kloehr
Der Galaxienhaufen umfasst ca. 200 Galaxien und ist rund 110 Millionen Lichtjahre entfernt. Er ist der drittnächste Galaxienhaufen nach dem Virgo- und Fornaxhaufen. Das dunkle Fleckchen vor NGC3269 ist kein Bildfehler, sondern ein echtes Detail. Es handelt sich um eine kleine galaktische Staubwolke die das Licht der Galaxie an dieser Stelle absorbiert.

Abell 1367 7.4.2007

Instrument
Apo 200 mit Recuder bei ca. 1600mm
Kamera
ST10 XME
Belichtungszeit
LRGB 150-60-60-60min
Besonderheiten
Bildgewinnung Ralf Mündlein, Bildbearbeitung Wolfgang Kloehr
Der Galaxienhaufen Abell 1367 umfasst um die 100 Galaxien und ist ca. 270Mio Lichtjahre entfernt. Links oben im Bild befindet sich NGC3842, der von drei Quasaren umgeben ist. Die blaue Farbe der sternartig erscheinenden Quasare erklärt sich durch die starke Emission im UV Licht, die durch die Rotverschiebung mit z=0,02 dann ins Blaue verschoben wurde.